Freitag, 16. Januar 2015

womo urlaub polen {teil 2}

weiter gehts mit dem zweiten teil unseres womourlaubs vom sommer 2014

nach der marienburg erwartete uns das gegenteil in mokiny:
ruhe... wundervolle landschaft und nochmals ruhe


den hübschen stellplatz am haus von anna wagner-rybinska fanden wir wieder über die adac-app und es las sich schon so gemütlich, dass ich dort unbedingt hin wollte

wir kamen an und waren begeistert
der sohn von anna half uns, das womo unter den apfelbäumen durchzuschlängeln und


nach der langen fahrt war es dann dringend nötig, die beine zu vertreten
und so liefen wir über den feldweg und ein feld hinterm haus zum kleinen see


die sehr nette gastgeberin anna gab uns am abend noch tomatensuppe und frischen zitronenkuchen mit
na das haben wir dann ganz gemütlich im womo genossen
(der kuchen war der knaller)


am nächsten tag ruhten wir uns nach dem frühstück unter den alten apfelbäumen einfach noch eine weile im alten garten aus, bevor es dann leider schon weiterging
(wir wollten zu gerne auf dem rückweg nochmal bei anna vorbeikucken, aber leider blieb am ende es urlaubs keine zeit mehr übrig)


nun ging es weiter vorbei am schloss sorkwity (schade, alles mit maschendrahtzaun umgeben und man konnte dort gar nicht auf das schlossgelände),

aber gleich dahinter fließt die krutynia (noch ganz flach) und willi wollte unbeding die füße reinstecken


na dann gings eben weiter
bis wir dann in mikołajki ankamen

der ort liegt am größten masurischen see, dem spirdingsee
(eine bootsfahrt hier wäre echt empfehlenswert, machen wir beim nächsten mal)


hier fließt auch wieder die krutynia entlang, die sich hier schon gut für kanufahrten eignet

an der hafenmohle des ortes machen viele segelboote fest und man sieht gleich, dass es ein touristisches zentrum ist, aber auf jeden fall ein ort mit charmantem flair
 

willi war begeistert vom brunnen mit dem stint (darüber gibts eine sage),
ich fand die schicke rote parkplatzkassiererin sehr witzig,
noch witziger war allerdings das schild am spielplatz


apropos spielplatz,
die meisten spielplätze, die wir unterwegs so fanden, waren allesamt neu und top in schuss und vor allem richtig groß mit viel raum zum spielen

bevor wir aber weiter zu unserem tagesziel fuhren, gönnten wir uns am marktplatz noch naschereien:

rurki (mit schlagsahne gefüllte waffeln)


und natürlich das geniale softeis (lody)


vom nächsten reisepunkt dann ein anderes mal (viel) mehr...

ach willi vertrieb sich auch so gerne die zeit mit malen


während ich dann mal wieder auf fotopirsch war :)


viele grüße
vom
✿einchen✿

Kommentare:

  1. Beim betrachten der Bilder spürt man richtig was für eine tolle Familienzeit ihr hattet!!
    Liebste Grüsse
    Marina

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  2. wow! das ist doch was gegen mein heimweh :)
    leider ist das so bei den meisten burgen oder gutshäuser in polen... sie stehen einfach leer... ich finde es schade :(
    wunderschön ist annas haus! und die vielen apfelbäume erst recht.

    ganz viele liebe grüße von aneta

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    1. ja, die investitionen sind wahrscheinlich zu hoch, solche häuser wieder flott zu machen. echt schade.
      da stehen ja viele schätzchen...

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  3. Das sind richtig tolle Inspirationen für einen WoMo-Urlaub. Da wäre ich sonst im Leben nicht drauf gekommen, dass man dort einen guten WoMo-Urlaub verbringen kann. Da sieht man mal wieder dass man öfter mal seine Vorurteile hinterfragen sollte ! ;o)
    SL Sprotti

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    1. auf jeden fall!
      wo fahrt ihr denn immer so hin?

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  4. Ui, ihr habt auch ein Womo. Schön, das Willi das Rumfahren so mitmacht. Das klappt bei unseren Mädels leider nicht so, daher werden wir wohl auf Wohnwagen umschwecken. Für den Übergang ;-)
    Sieht auf jeden Fall entspannt aus.

    LG
    Nina

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    1. ich finde es ja besonders entspannend mit kind und womo. hotel ist mir alles zu nervig mit nem kleinen kind...

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  5. Total schöne Bilder...ich hätte auch soooooooooooo gerne ein womo........
    aber ohne Moos nix los ......alleinerziehend ......... sach ich da nur ...........
    Was ja mal gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaar nich geht, das der kleine Künstler sein schickes Brilleken nich auf hat...

    LG Sarah ohne blog

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    1. oh, wir hätten auch zu gerne ein eigenes wohnmobil.
      leider ist es immer nur geliehen für den urlaub.

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  6. Die rein faktische Bewertung kann dem Gesamteindruck auf dem Hof Wagner nicht gerecht werden. Für uns war es ein stark emotional geprägter Urlaub , ein Ausflug in die familiäre Vergangenheit. Den Hof Wagner kannten wir allerdings zuvor nicht. Die Zugewandtheit der Fam. Wagner ist sicher nicht nur ihren deutschen Ursprüngen zuzuschreiben. Ziemlich bald stellten wir eine Seelenverwandschaft mit der Hausherrin fest, die uns überaus familiär und freundschaftlich betreute. Auch die weiteren Familienmitglieder waren sehr angenehm und hilfsbereit eingestellt. Von unserem Balkonzimmer aus in der 1. Etage konnten wir den Hof total überblicken. Es war immer ein großes Erlebnis, wenn die Störche zum Nest im Blickfeld einflogen, um ihre Jungen zu füttern.
    Von der Familie erhielten wir einen Garagenstellplatz ohne Kosten überlassen. Das Früchstück war durchweg gut und liebevoll zubereitet. Die Hausfrau schien fast beleidigt, wenn man keine Sonderwünsche äußerte.
    Nach Allenstein war der Weg ca. 20 Minuten mit dem Pkw lang. Die Straßen waren leidlich zu befahren. Die herrliche Landschaft sollte man natürlich auch nur im mäßigen Temp genießen. Wenn nur die weite Anfahrt von Norddeutschland aus nicht wäre, würden wir sicher öfter dort Urlaub verbringen.
    Leider erfuhren wir im letzten Herbst, dass die Hausherrin eine schwere Krankheit nicht überlebt hat. Es brach uns fast das Herz. Ob ihre Kinder diesen urostpreußischen Hof weiterhin für Touristen betreiben, ist uns nicht bekannt. Das bedarf weiterer Recherche.
    Wenn man Ruhe sucht und der Hektik des normalen Alltags entkommen möchte, findet man auf dem Wagnerhof in Mokainen den richtigen Abstand.

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